Warum sagen wir unseren Tieren so wenig von dem, was in uns vorgeht?
Hier geht es nicht um Tierkommunikation…..
Aber:
Wieso glauben wir Menschen eigentlich so oft, dass unsere Hunde /Katzen / Pferde nichts mitbekommen von dem, was wir denken, was wir vorhaben, was wir fühlen, wie es uns geht?
Wenn ich in meiner Praxis die Frage stelle: „hast du es deinem Tier gesagt?“ bekomme ich oft ein Kopfnicken.
Aber manchmal auch ein Kopfschütteln.
Und dann frage ich „warum nicht?“
Dann ist die Antwort der Menschen:
„Ich glaube nicht, dass er das versteht.“
„Woher soll er das wissen?“
„Ich kann ihm doch nicht meine Probleme erzählen.“
Aber was, wenn unser tierischer Freund längst wahrnimmt, dass etwas anders ist – auch wenn wir ihm die Worte nicht sagen?
Ja, vielleicht müssen wir nicht immer alles erklären.
Aber vielleicht dürfen wir anfangen, unsere Tiere mehr einzubeziehen.
Wer kennt das denn nicht?
- Wir sind traurig – und unser Hund ist plötzlich besonders nah bei uns.
- Wir haben Angst – und unsere Katze beobachtet uns ganz genau.
- Wir sind angespannt – und unser Pferd wird vielleicht unruhig.
- Wir freuen uns – und unser Tier spürt diese Veränderung ebenfalls.
- Wir planen – und manchmal reagieren sie schon, bevor wir überhaupt etwas ausgesprochen haben.
Glaubt mir, sie alle wissen längst viel mehr, als wir ihnen zutrauen.
Denn wir kommunizieren ja ständig mit ihnen, auch wenn wir kein einziges Wort sagen.
Wir unterschätzen nur ganz oft, wie viel sie von uns wahrnehmen.
Aber vielleicht müssen wir nicht lernen, mehr mit unseren Tieren zu sprechen.
Vielleicht ist es an der Zeit, dass wir ihnen wieder besser zuhören und vertrauen.
Lasst uns einfach anfangen damit...............